Vorbereitung QV

Nach Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen und erfolgter Anmeldung beginnt die Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren. Dabei steht Ihnen frei, sich entweder im Selbststudium oder durch den Besuch eines schulischen Vorbereitungskurses auf das QV vorzubereiten. Eine frühzeitige und gezielte Vorbereitung trägt wesentlich zu einem erfolgreichen Abschluss bei. 

Berufsfachschule

Empfohlen wird der (verkürzte) Besuch des Unterrichts an der Berufsschule. Grundsätzlich werden für die Vorbereitung für das Qualifikationsverfahren von Personen mit Berufserfahrung separate Klassen geführt. Diese können je nach Schulort abends oder samstags besucht werden.
Grundlage für die Vorbereitung bildet das eigens für diesen Beruf erstellte digitale Lehrmittel.
 

Überbetriebliche Kurse

Ergänzend zum Schulbesuch empfiehlt sich die praktische, technische Vertiefung mittels (verkürzten) Besuchen von überbetrieblichen Kursen.

Sprachkenntnisse vertiefen - bei Bedarf

Für den Beruf Anlagenführerin/Anlagenführerin muss zumindest Deutsch oder Französisch verstanden werden (B1 oder B2). Dies erfordert bereits das Arbeiten im Betrieb.  Deutsch oder Französisch wird jeweils im Rahmen der allgemein bildenden Fächer geprüft. Zudem bieten einzelne Berufsfachschulen vorbereitende Sprachkurse an. 

Kosten

Verschaffen Sie sich einen Überblick, was die Vorbereitung auf die Prüfungen kostet, inklusive allfälliger Kurse, Spesen, Lehrmittel und Prüfungskosten. Die Subventionierung der Nachholbildung ist von Kanton zu Kanton verschieden. Viele Kantone beteiligen sich an der Finanzierung z.T. bis 100%. Der Anstellungsbetrieb ist grundsätzlich nicht zur Übernahme von Kosten verpflichtet. Nichtsdestotrotz wird empfohlen, die Rahmenbedingungen für Schulbesuch, anderer QV-Vorbereitungen und allfälliger Übernahme gewisser Kosten zwischen Anstellungsbetrieb und Mitarbeitendem zu klären.